18.05.2004
Beten und glauben
Aus dem Evangelium hallt noch der Satz nach: „Denn ich war bei euch“.
Jesus sagt ihn. Er steht in den Abschiedsreden. Jesus verabschiedet sich. Der Weg, den er vor sich hat, führt ihn nach Golgatha. Er wird diesen Weg alleine gehen. Er wird auch allein gelassen werden. Johannes, der die Reden später überliefert, spricht von „Erhöht werden“, von der Verherrlichung Jesu. Aber als Jesus mit seinen Jüngern spricht, bricht für sie eine Welt zusammen. Angst und Entsetzen legen sich über sie.
17.05.2004
„Wo ist er denn nun, wo kommt er denn?“
Verzeihung, liebe Gemeinde, ich halte Ausschau. Wie viele. Ja, sicherlich bin ich nicht der einzige, der in diesen Tagen Ausschau hält. Nach Sonnenschein suchen manche, nach den ersten freien Tagen mit Urlaub. In 8 Tagen beginnen schließlich die Pfingstferien, und die erste große Urlaubswelle rollt an. Und dann werden sie auch wieder ihre Ferngläser mitnehmen, Vögel beobachten, vom Berg ins Tal schauen oder vom Tal zum Berg hinauf.
12.05.2004
Wahrheit für alle
Die Ermahnung ist einfach und klar. Ich will sie mit eigenen Worten
wiederholen. Der Einfachheit halber beginne ich mit dem Satz auf den alles zuläuft: Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, darum vor allem anderen ist Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung zu tun für alle Menschen, für die Könige und Vorgesetzten, damit wir ein ruhiges Leben führen können, denn so will es Gott unser Heiland.
11.05.2004
Das Beten neu intensivieren
Betet für alle Menschen! Das ist die Botschaft der Bibel für uns heute! Stellvertretend sollen wir für alle beten. Diese Aufforderung ist deswegen so aktuell, weil der typische Mensch heute nicht beten kann, in viel Trubel lebt und dabei einsam ist. Er hat keine Beziehung zu Gott und deswegen keine echte Beziehung zu anderen Menschen. Wer zu Gott, dem Vater von Jesus Christus, betet oder zu Jesus selbst, verbreitet gewöhnlich eine heilende Atmosphäre. Deswegen sagen manchmal Atheisten zu befreundeten Christen: Bete für mich!
04.05.2004
Gott spricht viele Sprachen
Ich habe meine Gartenkleider an – eine alte Hose, schon etwas verfleckt
und einen alten Pulli und die Gartenschuhe – da ruft mir ein Nachbar über den Gartenzaun zu: „Oh, Herr Pfarrer! Arbeiten Sie?“ Ich ziehe mich um für eine Beerdigung. Weißes Hemd, schwarze Hose, schwarzer Sacko… Und wenn ich in das Schwimmbad gehe, dann rein
in die kurzen Hosen und das T-Shirt. Kleider machen Leute.
- Pastor i.R. Heinz Rußmann: Nicht nur klug und weise, sondern sehr lebendig und nahe an der Erfahrungen der Jüngeren...
- Pastor i.R. Heinz Rußmann: In leuchtenden Farben malt der Seher Johannes den auferstandenen Jesus Christus. Mit...
- ph. ran: Naaman wollte nur eins: seinen eigenen Vorteil, seine Heilung sich erkaufen mit Geld. Der Prophet Elisa war...
- Heiko Singer: Mir gefällt an dieser Predigt besonders der Teil II, der das Kreuz in den Mittelpunkt stellt und dessen...
- Pastor i.R. Heinz Rußmann: Die Herabsetzug aller bedeutenden Instanzen durch den Apostel Paulus und ihre Umkehrung...

