Neuigkeiten

Wege des Friedens

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Carl Friedrich von Weizsäcker hatte schon 1963 erklärt: “Der Krieg als Institution muss in einer fortlaufenden Anstrengung abgeschafft werden.” Angesichts der schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges wur…

Aktuelle Predigten

Für eine bessere Zukunft

Hoffen gegen den Augenschein

Predigttext: 2.Korinther 5, 1-10
Kirche / Ort: Melanchthon- und Johannes-Brenzkirche / 70734 Fellbach
Datum: 16.11.2014
Kirchenjahr: Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Autor/in: Pfarrer Jürgen Bossert
"Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren, eine Kraft, den Kopf hoch zu halten, wenn alles fehlzuschlagen scheint, eine Kraft, Rückschläge zu ertragen, eine Kraft, die die Zukunft niemals dem Gegner lässt, sondern sie für sich in Anspruch nimmt…. Mag sein, dass morgen der Jüngste Tag anbricht, dann wollen wir gerne die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.“ Dietrich Bonhoeffer (1906-1944)

Wachsam leben

Verantwortliches Handeln ist gefragt

Predigttext: 1.Thessalonicher 5,1-6
Kirche / Ort: 26721 Emden
Datum: 09.11.2014
Kirchenjahr: Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr
Autor/in: Dipl.-Theol. Pfarrerin Christiane Borchers
Das Ende des Kirchenjahres konfrontiert die christliche Gemeinde mit der Frage nach dem Ende und der neuen Hoffnung für die Lebenden und die Toten. Wir leben nicht in der Endzeiterwartung, sie rückt in große Ferne. Viele können mit dem Gedanken des "Jüngsten Gerichts", in dem sich jede/r verantworten muss, wenig anfangen. Wenn wir an das Ende der Welt denken, so fallen uns eher Katastrophen ein, die Menschen verursachen: Kriege, Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung, Zerstörung der Natur und Umwelt. Die Folgen sind unabsehbar. Daher ist ein verantwortliches Handeln gefragt. Der Aufruf des Apostels Paulus, nicht zu schlafen, wachsam zu sein, sich gegenseitig aufzubauen, gewinnt eine neue Attraktivität.

“Ihr seid ein Brief Christi…”

Miteinander auf dem Weg

Predigttext: 2.Korinther 3,3-9
Kirche / Ort: Marienkapelle / 32427 Minden-Hahlen
Datum: 02.11.2014
Kirchenjahr: 20. Sonntag nach Trinitatis
Autor/in: Pfarrer i.R. Hartmut Frische
"Wenn Gottes Schrift nur die Tafeln oder das Pergament beschreibt, bleibt der Mensch sich selbst überlassen. Er vernimmt auf diese Weise nur den Anspruch Gottes, der ihn zum Wollen beruft und zum Wirken verpflichtet, wodurch er erfährt, dass er den Willen Gottes nicht will und mit dem, was er tut, nicht Gottes Werk wirkt... Dagegen tritt durch den Geist Gottes Wirken in das inwendige Leben des Menschen hinein. Damit ist Gottes Wort nicht gegen ihn, sondern in ihn hinein gesprochen mit schöpferischer Gnade. Nun verkündet es nicht unsere Trennung von Gott, sondern wirkt unsere Einigung mit ihm." Adolf Schlatter (1852-1938, Evangelischer Theologe, Professor für Neues Testament und Systematik)

“Billige Gnade”?

Reformationsgedenken - Zuspruch und Anspruch

Predigttext: 2.Mose / Exodus 34,4-10 * Predigt deutsch und italienisch
Kirche / Ort: Waldenser-Gemeinde / Milano / Mailand / Italien
Datum: 26.10.2014
Kirchenjahr: 19. Sonntag nach Trinitatis
Autor/in: Pfarrerin Dorothee Mack
Wir feiern das Reformationsfest. Wir erinnern uns: Martin Luther hat mit seinen 95 Thesen die bedingungslose Liebe Gottes neu verkündet. Wir können Gottes Gnade gewiss sein, wenn wir nur an ihn glauben. Wir müssen uns seine Gnade mit unseren Guttaten nicht verdienen Der Glaube an den gnädigen Gott ist genug, um diese seine Gnade auch wirklich zu erfahren. Aber ist dies nicht "billige Gnade" (Dietrich Bonhoeffer)? Die Gnade Gottes allein an unseren Glauben gebunden und nicht mehr an das Einhalten der Gebote? Martin Luther und seinen Anhängern wurde diese Frage tatsächlich entgegengehalten.