Neuigkeiten

Aktuelle Predigten

“Ihr seid ein Brief Christi…”

Miteinander auf dem Weg

Predigttext: 2.Korinther 3,3-9
Kirche / Ort: Marienkapelle / 32427 Minden-Hahlen
Datum: 02.11.2014
Kirchenjahr: 20. Sonntag nach Trinitatis
Autor/in: Pfarrer i.R. Hartmut Frische
"Wenn Gottes Schrift nur die Tafeln oder das Pergament beschreibt, bleibt der Mensch sich selbst überlassen. Er vernimmt auf diese Weise nur den Anspruch Gottes, der ihn zum Wollen beruft und zum Wirken verpflichtet, wodurch er erfährt, dass er den Willen Gottes nicht will und mit dem, was er tut, nicht Gottes Werk wirkt... Dagegen tritt durch den Geist Gottes Wirken in das inwendige Leben des Menschen hinein. Damit ist Gottes Wort nicht gegen ihn, sondern in ihn hinein gesprochen mit schöpferischer Gnade. Nun verkündet es nicht unsere Trennung von Gott, sondern wirkt unsere Einigung mit ihm." Adolf Schlatter (1852-1938, Evangelischer Theologe, Professor für Neues Testament und Systematik)

“Billige Gnade”?

Reformationsgedenken - Zuspruch und Anspruch

Predigttext: 2.Mose / Exodus 34,4-10 * Predigt deutsch und italienisch
Kirche / Ort: Waldenser-Gemeinde / Milano / Mailand / Italien
Datum: 26.10.2014
Kirchenjahr: 19. Sonntag nach Trinitatis
Autor/in: Pfarrerin Dorothee Mack
Wir feiern das Reformationsfest. Wir erinnern uns: Martin Luther hat mit seinen 95 Thesen die bedingungslose Liebe Gottes neu verkündet. Wir können Gottes Gnade gewiss sein, wenn wir nur an ihn glauben. Wir müssen uns seine Gnade mit unseren Guttaten nicht verdienen Der Glaube an den gnädigen Gott ist genug, um diese seine Gnade auch wirklich zu erfahren. Aber ist dies nicht "billige Gnade" (Dietrich Bonhoeffer)? Die Gnade Gottes allein an unseren Glauben gebunden und nicht mehr an das Einhalten der Gebote? Martin Luther und seinen Anhängern wurde diese Frage tatsächlich entgegengehalten.

“Wenn Menschen gemeinsam träumen…”

Wachsam, weise, mutig für Güte, Gerechtigkeit, Wahrheit eintreten

Predigttext: Epheser 5, 15 - 21
Kirche / Ort: St. Martinskirche / 32139 Spenge
Datum: 19.10.2014
Kirchenjahr: 18. Sonntag nach Trinitatis
Autor/in: Pfarrerin Brigitte Janssens
„Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn Menschen gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“ (Dom Helder Camara)

Einheit

Sanftmut, Geduld, Hoffnung - keine überholten Tugenden

Predigttext: Epheser 4,1-6
Kirche / Ort: 78234 Engen
Datum: 12.10.2014
Kirchenjahr: 17. Sonntag nach Trinitatis
Autor/in: Pfarrer Michael Wurster
Die weltweite Kirche. Ich kann nicht über Ökumene und Einheit der Kirche reden, ohne das zu sagen: Ich leide an der sichtbaren Gestalt dieser Kirche. Unser Herr hat uns die Einheit der Kirche aufgetragen, doch was das betrifft, gibt die weltweite Kirche ein klägliches Bild ab: Gespalten in Konfessionen und Denominationen, zerstritten in ihren Meinungen und Glaubensbildern, uneins in der Lehre, im Leben, im öffentlichen Auftritt. Die Einheit, von der hier die Rede ist, wird selten abgebildet, und die Menschen haben ein Gespür für das Auseinanderklaffen von Wort und Tat. Sicher, es gibt funktionierende und herzliche Ökumene vor Ort, und wo es das gibt, sind wir sehr dankbar dafür. Das Gesamtbild aber ist oft ein anderes.