Monatsarchiv:

07.03.2012

Die Verbindung zum Heiligen pflegen

Leben aus der Zuwendung Gottes und daruas in schwierigen Lebenssituationen Kraft schöpfen

Predigttext: 1.Petrus 1,13-21
Kirche / Ort: Evangelisch-reformierte Kirche Dykhausen, 26721 Emden
Datum: 11. März 2012
Kirchenjahr: Okuli (3. Sonntag der Passionszeit)
Autor/in: Dipl.-Theol. Pfarrerin Christiane Borchers

Wie gehen Sie mit schwierigen Lebenssituationen um? Wie schaffen Sie es, sich nicht unterkriegen zu lassen und sich nicht damit abzufinden? Wie behalten Sie den Mut, wenn die Lage für Sie unerträglich und unannehmbar ist? Besinnen Sie sich auf ihre eigenen Kräfte und sagen sich selber: Das schaffe ich schon, da komme ich durch, so wie ich immer durch gekommen bin? Meine Erfahrung lehrt mich, dass es immer einen Weg gibt?

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28.02.2012

“Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehen…”

Dem anderen Menschen die Wahrheit wie einen waermenden Mantel hinhalten

Predigttext: Jesaja 5, 1 - 7
Kirche / Ort: St. Martinskirche / 32139 Spenge / Kirchenkreis Herford / Ev. Kirche von Westfalen
Datum: 4. März 2012
Kirchenjahr: Reminiszere (2. Sonntag der Passionszeit)
Autor/in: Pfarrerin Brigitte Janssens

Da haben sich Eltern mit viel Liebe und Sorgfalt gemüht um ihre Tochter, keine Nachhilfestunde war ihnen zu teuer, auch an Freizeitangeboten sollte es nicht fehlen. Und doch hat sie sich so anders entwickelt. Sie raucht, kleidet sich schwarz und schminkt sich auffällig. Oft kommt sie erst mitten in der Nacht nach Hause. Ob sie einen Schulabschluss schafft, ist mehr als fraglich. „Wenn du so weiter machst, landest du in der Gosse oder bei Hartz IV”, bekommt sie fast täglich zu hören. Immer mehr entgleitet sie ihren Eltern, den Lehrern. Alle Mühe umsonst. Die Enttäuschung schmerzt, nicht allein bei den Eltern, auch bei der Tochter: „Ich bin hier wohl das schwarze Schaf!“

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21.02.2012

Jetzt

Von der geschenkten Gnade Gottes leben und leidenschaftlich den christlichen Glauben verteidigen

Predigttext: 2. Korinther 6,1-0
Kirche / Ort: Aachen / Evangelische Kirche im Rheinland
Datum: 26. Februar 2012
Kirchenjahr: Invokavit (1. Sonntag der Passionszeit)
Autor/in: Pfarrer Manfred Wussow

Das Evangelium ist das leidenschaftliche Plädoyer Gottes für die Gemeinde. Sprachlich muss das gelegentlich auch in den Worten eines Menschen sprudeln.   Wie stünde es um uns heute, wenn jener  “Völkerapostel” Paulus  damals  in Korinth nicht so leidenschaftlich für das Evangelium gekämpft hätte?

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15.02.2012

Sich hinterfragen lassen

Was geschieht im Gottesdienst?

Predigttext: Amos 5, 21-24
Kirche / Ort: Melanchthonkirche und Johannes-Brenz-Kirche / 70734 Fellbach
Datum: 19. Februar 2012
Kirchenjahr: Estomihi
Autor/in: Pfarrer Jürgen Bossert

Soll man also das Feiern von Gottesdiensten lassen? Keine Glocken mehr, die zum Gottesdienst rufen? Keine Musik mehr? Kein Gebet? Keine Predigt? -  Amos, meinst du das so hart? – Der Prophet Amos stellt mir wie damals seinen Zeitgenossen kritische Fragen.

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06.02.2012

Schwach und stark

Wie gehen wir mit Stärken und Schwächen um, mit den eigenen und denen anderer Menschen?

Predigttext: 2. Korinther 11, 18-23b-30; 12,1-10
Kirche / Ort: Heidelberg
Datum: 12. Februar 2012
Kirchenjahr: Sexagesimae (60 Tage vor Ostern)
Autor/in: Kirchenrat Pfarrer Heinz Janssen

Nur nicht schwach werden. Durchsetzungsvermögen zeigen, Stärke beweisen. Die eigene Stärke suchen, fördern, sie als das persönliche Kapital anbieten. Die erworbenen Kenntnisse präsentieren, möglichst im rechten Licht erscheinen. Schwach, Schwächling sein, geht nicht. Das Gejammer, wer will dies schon hören. Kann der oder die denn nichts einstecken? „Wehr Dich doch“. „Lass dir nichts gefallen“. „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“. Wir kennen solche „Kopf hoch“ – Rufe. Wie gehen wir mit Stärken und Schwächen um, mit den eigenen und den anderer Menschen? Welche Impulse gibt der Apostel Paulus mit seiner Glaubens- und Lebenserfahrung: „Wenn ich schwach bin, so bin ich stark“?

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