23.07.2009
Groß und bis heute ungestillt
ist die Sehnsucht der Menschen
nach Frieden.
Frieden kommt nicht einfach so,
kommt nicht von ungefähr.
Kein Zufall, wenn Menschen friedlich,
einfühlsam, verstehend, liebend
miteinander umgehen.
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28.05.2009
“Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaot.”
(Sacharja 4,6)
Was für Gegensätze sind in diesem Gotteswort ausgesprochen! Der Prophet Sacharja stellt Menschenkraft und Gotteskraft einander gegenüber. Nicht durch verheerende Menschengewalt, sondern durch Gottes geistvolles Wirken soll geschehen, was das Leben auf dieser Erde fördert.
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23.05.2009
Eine gute Beziehung ist ein Geschenk. Wir schätzen sie in der Familie, im Freundeskreis, im beruflichen Leben. Beziehungen auf dieser Erde haben ihre Zeit, das wissen wir. Berufliche Beziehungen enden in der Regel, wenn ich aus dem Berufsleben ausscheide oder Ort und Firma wechsle. Neue Beziehungen aufzubauen, ist dann nicht leicht. Zuweilen ist eine Veränderung eine gute Chance, damit Beziehungen aufhören, die ungut, gestört, zerbrochen und nicht mehr zu heilen sind. Mit Menschen dagegen, die wir lieben und denen wir auf eine besondere Weise verbunden sind, wollen wir unsere Beziehung nicht um alles in der Welt aufgeben, sie soll bleiben, ein Leben lang und darüber hinaus, ewig. Es fällt schwer, den liebsten Menschen einmal loslassen zu müssen, Gott sei es geklagt.
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16.05.2009
„Verwirf mich nicht von deinem Angesicht“, diese Bitte aus der Kindergottesdienstliturgie zur Zeit meiner Kindheit begleitet mich bis heute. Sie klingt in mir beim Hören von Psalm 66,20 auf: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.“, verbunden mit dem tiefen Wunsch, von Gott gehört und angenommen zu werden.
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08.05.2009
“Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.”
Psalm 98,1
Ein Aufruf zum Singen begleitet uns durch die kommende Woche. Ein neues Lied sollen wir anstimmen. Ein neues Lied, was heißt das? Es kann bedeuten, jeden Tag mit seiner eigenen Melodie anzunehmen. An guten Tagen frohe Lieder, in Momenten des Glücks einen spontanen dankbaren Jubel erklingen lassen. Ist es ein dunkler Tag für mich, findet auch mein Klagelied wie ein Ruf aus der Not ein offenes Ohr bei Gott. Welch eine Kraft können Lieder haben! Mit ihnen geben wir unseren persönlichen Lebenserfahrungen, den Gefühlen und erlebten Wundern besonderen Ausdruck. „Doppelt betet, wer singt“ (Martin Luther).
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