06.09.2011
“Wandlung”
Prophetische Worte der Hebräischen Bibel / des Ersten Testaments haben nicht nur eine religiöse, sondern oft eine deutlich politische Dimension
Die abwertend tendenziöse Rede vom „alttestamentarischen Gott“ sollte endlich aus dem Vokabular gestrichen werden. Dass es in dem vielstimmigen Chor des ersten großen Bibelteiles, der die Kirche mit der Synagoge verbindet, auch die Stimme des Evangeliums gibt, geht aus der prophetischen Ankündigung über das nahe bevorstehende Heilshandeln Gottes hervor. „Taube und Blinde“, „Elende und Arme“ werden als Adressaten dieser Botschaft genannt. Sie waren damals geläufige Umschreibungen für das bedrängte israelitisch-jüdische Gottesvolk. Wer sind sie heute, die Tauben und Blinden, die Elenden und Ärmsten?
31.08.2011
Wende
Die großen Wende-Bewegungen beginnen als persönliche Lebenswende von einzelnen Menschen
Klar zur Wende!? Nach kurzer, hektischer Suche nach der richtigen Leine die Antwort des Vorschoters: Ist klar! Schon wird das Ruder herumgelegt und die Wende eingeleitet. So einfach mag es beim Segeln gehen. Die Abläufe sind verabredet. Die Kommandos kommen klar und deutlich. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten, und wenn das Team eingespielt ist, dreht das Boot elegant durch den Wind und nimmt auf neuem Kurs sofort wieder Fahrt auf. Im Leben sind Wenden meist etwas komplizierter. Ganz verschiedene Dinge können uns zum Anlass werden, unserem Leben eine neue Richtung zu geben.
25.08.2011
ISRAEL – GOTT MÖGE FÜR UNS STREITEN
Zum Israelsonntag - Israel ist mehr als ein Staat im vorderen Orient
Israel ist mehr als ein Staat im vorderen Orient. Israel ist ein Ehrenname für das Volk Gottes. Erwählt als sein Eigentum – inmitten einer Welt, die ohnehin zu ihm gehört. Die ganze Erde ist mein, sagt er. Aber dass noch ein Königreich von Priestern, ein heiliges Volk, mitten drin ist – das ist ein Geschenk, das mit dem Namen Israel verbunden bleibt. Um Christi willen haben wir Anschluss gefunden, wurde uns ein Heimatrecht gewährt. Israel wird nichts genommen – seine Erwählung nicht, auch nicht sein Auftrag. Ich bitte nur, wenn wir von Israel reden, nicht nur den Staat zu meinen, der es in die Nachrichtensendungen schafft.
25.08.2011
Im Windschatten Israels
Wo kommen wir als Christinnen und Christen her?
Nicht mitten hinein in den Überschwang der Gefühle bietet Gott seinen Bund, seine Erwählung und seine Verpflichtung, die persönliche und ethische Bindung durch die Gebote. Gott begegnet Israel nicht im Moment der Begeisterung oder der Schwäche und der gerade überstandenen Not. Gott gibt Zeit, Zeit zur Erholung und Besinnung.
24.08.2011
Getragen auf Adlerflügeln
Mit Mose und dem „wandernden Gottesvolk“ dem Leben nachspüren
Angesichts der heutigen Weltlage möchten vielleicht viele ausziehen, fliehen. Aber wohin? Es gibt viele Probleme und Fragen: Wie finde ich Arbeit? Wie wird sich die finanzielle Weltlage entwickeln? Muss man Gelder bunkern, um nicht irgendwann einmal mittellos dazustehen? Auch die Altersentwicklung sieht nicht gerade rosig aus. Bei den “Bremer Stadtmusikanten” finde ich den berühmten Satz: “Komm lieber mit! Etwas Besseres als den Tod findest du überall!”
- Pastor i.R. Heinz Rußmann: Nicht nur klug und weise, sondern sehr lebendig und nahe an der Erfahrungen der Jüngeren...
- Pastor i.R. Heinz Rußmann: In leuchtenden Farben malt der Seher Johannes den auferstandenen Jesus Christus. Mit...
- ph. ran: Naaman wollte nur eins: seinen eigenen Vorteil, seine Heilung sich erkaufen mit Geld. Der Prophet Elisa war...
- Heiko Singer: Mir gefällt an dieser Predigt besonders der Teil II, der das Kreuz in den Mittelpunkt stellt und dessen...
- Pastor i.R. Heinz Rußmann: Die Herabsetzug aller bedeutenden Instanzen durch den Apostel Paulus und ihre Umkehrung...

