23.02.2010
Hoffnung
Hoffende Menschen geben sich nicht einfach mit dem zufrieden, was ist
Wer kann sich im tiefsten Winter, bei starken Minusgraden und einem tagelang verhangenen Himmel vorstellen, dass wir wenige Monate später keinen dicken Mantel und schwere Kleidung mehr brauchen werden, weil die Sonne vom Himmel brennt und wir in den heißen Temperaturen nach Erfrischung dürsten und jedes Kleidungsstück einfach zuviel ist? Wer kann sich ausmalen, wenn er mit einem gebrochenen Bein mühsam durch die Gegend humpelt, dass er einmal wieder fröhlich springen und hüpfen wird, so als ob nichts gewesen wäre? Wer mag nur annähernd daran denken, dass Dinge, die im zwischenmenschlichen Bereich gerade zu Bruch gegangen sind, wieder heil werden und in neuem Glanz erscheinen können?
15.02.2010
Begleiten
In den Erschütterungen des Lebens Halt finden
Nicht länger als eine Minute hat es gedauert: Das Erdbeben, das am 12. Januar um 16. 53 Uhr Haiti erschütterte. Nur eine Minute, die ein ganzes Land zerstört hat. Über 150.000 Menschen verloren ihr Leben.
09.02.2010
Der bessere Weg
Zwietracht, Betrug und Gewalt durch Eintracht, Wahrheit und Geschwisterliebe überwinden
Immer wieder frage ich mich: Was bleibt? Was bleibt mir in meinem Leben? So vieles geht dahin, fließt und verändert sich: Die Welt, die Menschen um mich herum und ich mich auch. Was bleibt mir inmitten aller Veränderung?
03.02.2010
Mit ganzem Herzen Gott zugewandt
Das Wort Gottes gibt eine klare Sicht auf mich selbst und auf die Welt
„Lebendig und kräftig und schärfer“. Als sie das Motto des Kirchentages in Köln vor drei Jahren zum ersten Mal las, hat es sie sofort angesprochen. Was haben sie bloß mit dem harmlosen Fisch gemacht, die Leute vom Kirchentag. Dieses überall fröhlich-bunt und auch gerne mal albern grinsende Zeichen der Christen auf vielen Autos und anderen Plattformen hat sich durch einen Pinselstrich in ein ernstzunehmendes Zeichen verwandelt. Ein Hai ist daraus geworden. Scharf. Kräftig. Imposant. Das Kirchentagsmotto stammt aus einem Abschnitt aus dem Hebräerbrief, Kapitel 4.
27.01.2010
Zielstrebig
Sich klarwerden, was man will, Überflüssiges weglassen, abwarten können und sich auf das Ziel konzentrieren
Die heutige Epistel, die gleichzeitig unser heutiger Predigttext ist, lässt mich aufatmen: Da spricht ein neuer Geist, der erfrischt, der Lust und Laune macht und der mich reizt. Ich freue mich über diesen frischen Wind, der in unsrer Kirche auch durch Personen wie die Bischöfin Margot Käßmann weht.
- Pastor iR Heinz Rußmann: Sehr persönlich und existentiell predigt Pastorin Dr Janßen über den Text, nachdem sie...
- Heiko Singer: Gelungene Predigt mit schöner subtiler Kritik an mancherlei Auswüchsen unserer...
- Pastor iR Heinz Rußmann: Verliebt in Gottes Liebe predigt Pfarrerin Rheinheimer über diese Himmelsmacht. Ich kann...
- Pastor iR Heinz Rußmann: Über die Bedeutung der Taufe wird selten so groß, lebendig und seelsorglich gepredigt wie in...
- Frauke Brauns, Journalistin: Sehr geehrter Herr Wussow, vielleicht haben Sie mich mißverstanden: Gern lasse ich mich...




