Aktuelle Predigten

27.11.2011

Klage und Hoffnung

Advent – aufmerksam werden für die leise Stimme Gottes

Predigttext: Jesaja 63,15-64,3
Kirche / Ort: Emmaus-Gemeinde / Karlsruhe Waldstadt-Nord / Ev. Landeskirche in Baden
Datum: 4.12.2011
Kirchenjahr: 2. Sonntag im Advent
Autor/in: Pfarrer Klaus Paetzholdt

In unseren Gesprächen auf der Straße, beim Einkaufen, in der Pause am Arbeitsplatz, nimmt das Klagen meist einen größeren Raum ein als die Hoffnungen. Nicht weil wir so pessimistisch gestimmt sind. Wir beklagen meist konkrete Erfahrungen: Was läuft uns nicht alles zuwider! Das Leben ist nicht einfach, und wir erleben Tag täglich, wie stark unser Zusammenleben von negativen Charaktereigenschaften bestimmt ist. Aber was darüber hinaus führt, die Hoffnungen, die Erwartungen, sind meist schwieriger zu benennen; denn was erwarten wir?

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23.11.2011

Das geöffnete Buch

Die verschlossenen Lebensgeschichten, die verschlossene Zukunft, das verschlossene Herz, liegen in Gottes Hand und sind in seiner Liebe bewahrt

Predigttext: Offenbarung 5,1-5(6-14)
Kirche / Ort: Aachen / Evangelische Kirche im Rheinland
Datum: 27.11.2011
Kirchenjahr: 1. Sonntag im Advent
Autor/in: Pfarrer Manfred Wussow

Adventszeit. Sie drückt Hoffnung aus. Die Hoffnung, dass Er kommt. So hören wir die Geschichte von Jesu Einzug in Jerusalem. „Macht hoch die Tür“. Zeit der Erwartung, Zeit der Sehnsucht. Was unser Leben hält und trägt, werden wir mit Geld nicht kaufen können. Aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel, nehme ich eine ebenso schöne wie große Aufgabe an: Ich möchte einer von den Ältesten sein, die wahrnehmen, wenn ein Mensch weint, traurig ist, enttäuscht oder verloren. Ich möchte sagen: Weine nicht.

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17.11.2011

Leihgabe, die zum Geschenk wird

Vielmehr, als wir denken, wird unser Leben vom Ende bestimmt

Predigttext: Lukas 12,42-48
Kirche / Ort: Pfeddersheim und Monsheim / Worms
Datum: 20.11.2011
Kirchenjahr: Letzter Sonntag des Kirchenjahres
Autor/in: Pfarrerin Dorothea Zager

Eines spüren wir am  Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, ganz besonders: Unser Leben ist vom Ende her bestimmt. Viel mehr, als wir denken. Viele Gemeindeglieder sind heute hier, deren Leben durch Abschied geprägt und gezeichnet ist. Wir hören erneut den Namen des Menschen, den wir lieben. Versiegt geglaubte Tränen kommen wieder und die Erfahrung von Verlust und Schmerz, die Sehnsucht nach dem anderen, werden wieder lebendig. Vielmehr, als wir denken, wird unser Leben vom Ende bestimmt. Nicht nur vom Lebensende dieses einen Menschen, den wir lieben. Sondern dadurch auch von unserem eigenen Lebensende. In keinem Moment wird uns so bewusst, wie gefährdet und wie endlich unser Leben ist als in dem Moment der Trauer.

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08.11.2011

„Werdet klug!“

In der Gegenwart ein richtiges Verhältnis zu seiner Vergangenheit und zu seiner Zukunft finden

Predigttext: Lukas 16,1-9
Kirche / Ort: Christuskirche / Karlsruhe
Datum: 13.11.2011
Kirchenjahr: Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Autor/in: PD Pfarrer Dr. Wolfgang Vögele

Vergangenheit lässt sich nicht abstreifen wie eine Schlangenhaut im Frühjahr; sie gehört zu jedem Menschen mit allen glücklichen und fröhlichen Ereignissen, aber auch mit den Versäumnissen und Fehlern. Jeder Mensch macht sich Sorgen um das, was auf ihn zukommt. Jeder hat Angst davor, dass ihn die Fehler aus der Vergangenheit in der Zukunft einholen. Sorgen um die Zukunft, Angst um die Vergangenheit – beides hemmt die Seele des Menschen, tötet Hoffnung und Freude. Gibt es einen Weg aus solcher Lähmung und Verzweiflung? Die Geschichte, die Jesus von einem reichen Mann und seinem Verwalter erzählt, gibt Impulse.

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02.11.2011

Gottes Zeit

Reformation – Martin Luther suchte einen liebenden Gott

Predigttext: Lukas 11,14-23
Kirche / Ort: Ev. Kirchengemeinden Rechtsupweg und Siegelsum / 26529 Rechtsupweg
Datum: 6.11.2011
Kirchenjahr: Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr
Autor/in: Pastorin Theda Frerichs

Kurz und knapp berichtet der Evangelist Lukas von der Austreibung des bösen Geistes. Da kann ein Mensch, der vielleicht schon seit Jahren kein Wort mehr herausgebracht hat, wieder reden! Da ist ein Mensch nicht mehr Herr seiner Sinne und wird befreit! Da wird ein Mensch gepeinigt und gequält von einer Kraft, die ihn zum Verstummen gebracht hat – und Jesus kommt und macht ihn heil. Gründe genug zum Jubeln und Danken. Halleluja! Gelobt sei Gott! Doch kein Wort davon in unserem Predigttext. Stattdessen wird Jesus misstrauisch beäugt.

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Kommentare
  • Pastor i.R. Heinz Rußmann: Nicht nur klug und weise, sondern sehr lebendig und nahe an der Erfahrungen der Jüngeren...
  • Pastor i.R. Heinz Rußmann: In leuchtenden Farben malt der Seher Johannes den auferstandenen Jesus Christus. Mit...
  • ph. ran: Naaman wollte nur eins: seinen eigenen Vorteil, seine Heilung sich erkaufen mit Geld. Der Prophet Elisa war...
  • Heiko Singer: Mir gefällt an dieser Predigt besonders der Teil II, der das Kreuz in den Mittelpunkt stellt und dessen...
  • Pastor i.R. Heinz Rußmann: Die Herabsetzug aller bedeutenden Instanzen durch den Apostel Paulus und ihre Umkehrung...
 
 
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