21.12.2011
„Weihnachten einfach wieder Kind sein“
Das Kind in der Krippe weckt das Kind in mir, „alle Jahre wieder“
Warme Lichter im Dunkel, vertraute Düfte von Tannengrün, Kerzenwachs und Adventsgebäck – all das ist für mich Weihnachten. In diesen Tagen fühle ich mich geborgen und bin neugierig zugleich. Ich möchte der Verheißung entgegentanzen und begreifen, was damals geschah. Das Kind in der Krippe weckt das Kind in mir, alle Jahre wieder.
19.12.2011
“Friede auf Erden”
„Weihnachten wird unterm Stern entschieden...“
Gott wird Mensch. Dafür lohnt sich ein Geburtstagsfest, auf das wir uns vorbereitet haben, zu dem wir jedes Jahr wieder in die Kirche gehen. Auch dann und gerade dann, wenn es ein schweres Jahr war. Auch dann und gerade dann, wenn wir glückliche Neuanfänge erlebt haben. Auch dann und gerade dann, wenn wir uns um Menschen sorgen. Auch dann und gerade dann, wenn uns der Arbeitsplatz, die Schulden, unüberschaubare Aufgaben oder Krankheit den Schlaf rauben.
18.12.2011
Wunschzettel des Christkindes
Es ist dieses Jesuskind – sein Name bedeutet: Gott hilft, er will beschädigtes Leben heilen, ist die wahre Lichtquelle
Im Christfest steckt eine seltsame Kraft. Irgendwie fühlen wir uns angesprochen von der Botschaft von Bethlehem, von der „großen Freude, die allem Volke widerfahren wird“. Doch wird es neben dieser guten Nachricht immer wieder böse Meldungen geben. Da möchten wir doch mit dem Adventslied laut rufen: „O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm tröst uns hier im Jammertal“.
09.12.2011
Ja und Amen
Im Advent wird uns verstärkt bewusst, wie viele Menschen sich einem Nein gegenüber sehen, gegen dieses Erleben steht Gottes Ja
Im Advent wird uns verstärkt bewusst, wie viele Menschen sich einem Nein gegenüber sehen. Nein, du gehörst hier nicht her. Nein, dies ist nicht deine Heimat. Nein, du bist hier nicht willkommen, geh dahin, wo du herkommst, wo du hingehörst. Viele von denen, die ein solches Nein, eine solche Ablehnung hören, hören dies nicht zum ersten Mal. Schon dort, wo sie herkommen, wurde ihnen gesagt: Nein, deine Gedanken sind hier unerwünscht. Nein, die Minderheit, der du angehörst, hat hier keinen Platz. Nein, deine Arbeitskraft will hier keiner. Gegen dieses Erleben steht Gottes Ja. Es ist das Ja, das Maria und Josef in der Fremde, in Bethlehem erleben.
08.12.2011
Starke und Schwache
Einander annehmen
Haben Sie schon alles gekauft und alles besorgt für das bevorstehende Weihnachtsfest? Im Radio höre ich heute Morgen: Noch 13 Tage bis Heiligabend, der Endspurt ist eingeleitet: Festtagsbraten kaufen, Tannenbaum besorgen, funktioniert die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung, haben wir genug Weihnachtsbaumkerzen im Haus? Fragen über Fragen 13 Tage vor Heiligabend. Überdecken diese Fragen nicht das Wesentliche des kommenden Weihnachtsfestes? Hindern sie uns, zum Grund vorzudringen oder brauchen wir geradezu diesen Stress vor Weihnachten?
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