Aktuelle Predigten

16.01.2012

Gottesbild und Gotteserfahrung

Gottes auf Heil und Heilung zielendes weltumspannendes Handeln braucht kein großes Aufgebot.

Predigttext: 2. Könige 5,1-19a
Kirche / Ort: Heidelberg
Datum: 22. Januar 2012
Kirchenjahr: 3. Sonntag nach Epiphanias
Autor/in: Kirchenrat Pfarrer Heinz Janssen

Die biblische Geschichte  von der Heilung des fremden Naaman regt an, sich mit Gottesbildern, auch mit dem eigenen Gottesbild, zu befassen. Der Gott Israels überschreitet die Grenzen von Nationen und Religionen. Im Hinblick auf diesen weltumspannenden Gottesgedanken passen Worte von  Martin Luther King jr. aus seinem berühmten fingierten „Brief des Apostels Paulus…”,  dort heißt es, auf die Kirche bezogen: „Ich muß euch wie so viele andere daran erinnern, daß die Kirche der Leib Christi ist…Ich höre, daß es bei euch Protestanten über 250 verschiedene Denominationen gibt. Aber schlimmer ist noch, daß manche von ihnen behaupten, allein im Besitz der Wahrheit zu sein…”

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10.01.2012

“Erste Wahl”

Das Kreuz Jesu Christi relativiert jede weltliche Beurteilung und Rangordnung von Menschen

Predigttext: 1.Korinther 2,1-10
Kirche / Ort: Freiburg i. Br.
Datum: 15. Januar 2012
Kirchenjahr: 2. Sonntag nach Epiphanias
Autor/in: Kirchenrat Pfarrer Heinz Janssen

Der Lebensweg des Apostels Paulus lässt erkennen, warum er sich in seiner Christusverkündigung so ausschließlich auf Jesus als den Gekreuzigten konzentrierte.  Aus Saulus, dem Christusverächter und Verfolger der jungen christlichen Gemeinden, ist Paulus geworden. Sein Leben veränderte sich grundlegend, nachdem ihm der gekreuzigte Jesus nach Ostern erschienen war. Jetzt galt es für ihn, Glauben und Leben mit dem Kreuz Jesu zu verbinden.

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04.01.2012

Ansehen

Innehalten, ein Gespräch, Nachdenken können dazu beitragen zu erkennen, wer ich bin

Predigttext: 1.Korinther 1,26-31
Kirche / Ort: Hamburg
Datum: 8. Januar 2012
Kirchenjahr: 1. Sonntag nach Epiphanias
Autor/in: Pastor Christoph Kühne

Ein Mensch braucht einen gewissen Stolz auf sich und seine Leistungen, damit er in sich ruhen und ausgeglichen sein kann. Er kann dann seine Leistungen beurteilen, ist kritikfähig und gesellschaftsfähig. So kann ich in den Spiegel schauen und sagen: Der Kerl, den Du da siehst, bist Du, in Deinem Alter, mit Deinen Pickeln,  Deinem Lächeln, Deinen Fältchen. So ist es. So mag ich mich. Kennen Sie das?

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03.01.2012

Blick für das Wesentliche

Die Art, wie wir unser Leben in Gottvertrauen und Zuversicht meistern, soll andere Menschen einladen, es mit dem Glauben einmal oder wieder einmal zu versuchen

Predigttext: Johannes 1,6-13 (freie Textwahl)
Kirche / Ort: Philippuskirche / Mannheim
Datum: 8. Januar 2012
Kirchenjahr: 1. Sonntag nach Epiphanias
Autor/in: Justizrätin Margit Fleckenstein, Präsidentin der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden

Immer wieder kommt es vor, dass man durch Zufall bemerkt, was man besitzt, aber schlicht vergessen hat. Zum Beispiel steht jemand vor seinem Bücherregal, und dann fällt plötzlich der Blick auf ein schmales Bändchen, das unerkannt dort länger geschlummert hat. Meine Güte, das gibt es auch noch!, sagt man dann. Oder man sucht in einer Schublade etwas Bestimmtes und hat dann unerwartet etwas in der Hand, an das man lange nicht mehr gedacht hat. Gewiss fallen jedem von uns Beispiele dazu ein. Vergessene Schätze sind es hin und wieder, auf die wir überraschend stoßen. So geht es auch, wenn man beim Blättern in der Bibel auf einen Text stößt, den man noch nie sah oder vor ganz langer Zeit gelesen hat. Ein vergessenes Stück Wort Gottes

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02.01.2012

Tätige Liebe

Ringen um ein zeitgemäßes Christusbild

Predigttext: Kolosser 1,24-29
Kirche / Ort: Johanneskirche / Johannes-Diakonie 74821 Mosbach
Datum: 6. Januar 2012
Kirchenjahr: Epiphanias
Autor/in: Pfarrerin Birgit Lallathin

„Christus – welcher Christus?“ Es muss eine vielfältige und verwirrende Welt gewesen sein, in der die ersten Christengemeinden lebten. Gottesvorstellungen ganz unterschiedlicher Art, Tempel für römische, griechische, orientalische Gottheiten – Vieles prallte in den Großstädten des römischen Reiches aufeinander, verwirrend, verführerisch, faszinierend. Und heute? Wer ist Christus für uns?

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Kommentare
  • Pastor i.R. Heinz Rußmann: Nicht nur klug und weise, sondern sehr lebendig und nahe an der Erfahrungen der Jüngeren...
  • Pastor i.R. Heinz Rußmann: In leuchtenden Farben malt der Seher Johannes den auferstandenen Jesus Christus. Mit...
  • ph. ran: Naaman wollte nur eins: seinen eigenen Vorteil, seine Heilung sich erkaufen mit Geld. Der Prophet Elisa war...
  • Heiko Singer: Mir gefällt an dieser Predigt besonders der Teil II, der das Kreuz in den Mittelpunkt stellt und dessen...
  • Pastor i.R. Heinz Rußmann: Die Herabsetzug aller bedeutenden Instanzen durch den Apostel Paulus und ihre Umkehrung...
 
 
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