20.05.2003
“One of us”
Konfirmationspredigt in Verbindung mit einem Popsong
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,
what if God was one of us? Was wäre, wenn Gott einer von uns wäre? So heißt der Popsong von Joan Osborne unabgekürzt. Vor einigen Jahren war er ein Hit. Die Sängerin kommt aus Kentucky. Sie ist in einer behüteten, katholischen Umgebung aufgewachsen. Aber mit dem Glauben, wie man ihn ihr zu Hause vermittelt hat, hat sie Schwierigkeiten. Vielleicht habt auch Ihr heute ähnliche Fragen und Anfragen wie Joan Osborne?
20.05.2003
„Unverschämtes Beten“
Themapredigt zum Sonntag Rogate
Liebe Gemeinde!
Die Wendung vom „unverschämten Drängen“ beim Beten gehört zu einer Geschichte Jesu, die ganz und gar nicht spektakulär ist. Man kann sie leicht überlesen. Sie handelt von einem Geschehen mehr im Verborgenen.
Was Jesus hier erlaubt und gebietet, ist kein Programm, und es ist kein Prinzip. Es ist nicht organisierbar und es ist nicht propagierbar. Den Drang zum unverschämten Drängen und Beten entdeckt man aus einer inneren Not heraus.
20.05.2003
Das Gebet – „nach dem Predigtamt der höchste Gottesdienst“
Martin Luthers Predigt zum Sonntag Rogate mit einem Nachwort von Heinz Janssen
Unser lieber Herr Jesus Christus vermahnt in diesem Evangelium herzlich zum Gebet. Denn das ist nach dem Predigtamt der höchste Gottesdienst bei den Christen, daß man bete.
Solches lehrt der Herr hier seine Jünger und uns und sagt über die Maßen tröstlich, daß sie zu solchem Werk kühn und unerschrocken sein sollen.
13.05.2003
Cantate Domino – oder: Das alte und das neue Lied
Liebe Gemeinde!
„Singet dem HERRN ein neues Lied !“ Das sind die Anfangsworte des Psalmes zum heutigen Sonntag Kantate, dem 4. Sonntag nach Ostern. Zum Singen werden wir an diesem Sonntag der Kirchenmusik ausdrücklich aufgefordert. Was wäre ein Gottesdienst ohne Gesang oder Musik (zumal dieser Festgottesdienst anlässlich des Konfirmationsjubiläums!), und was wäre unser Alltag ohne Lieder!
06.05.2003
“W. w. J. d.” – “What would Jesus do?”
Für ein Leben, das Früchte trägt
Liebe Gemeinde,
ausgebrannt, erschöpft, überfordert – ein Gefühl, das viele von uns kennen. Wenn die Arbeit einfach zu viel wird und zu einem unüberwindbaren Berg anwächst. In den Betrieben werden immer mehr Stellen abgebaut, die Arbeit lastet auf immer weniger Schultern. Der Druck durch die drohende Arbeitslosigkeit nimmt zu. Das Arbeitsklima verschlechtert sich, der Spaß an der Arbeit, der doch die Quelle für die nötige Kraft ist, geht verloren.
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